10. Juli 2010

magic melody


Wo wir schon einmal dabei sind. Es gibt einen Menschen der mir sehr lange wirklich nah stand. Wir waren mal super befreundet und ehrlich, ich hätte nie gedacht das unsere Freundschaft nur so kurz anhalten würde.
Ich will nicht wie eines dieser Mädchen klingen die jede Woche eine neue beste Freundin haben und Entschuldigungs- Alben bei Schülervz reinstellen. Ich möchte euch und vor allem ihr erklären wie ich mich fühle.
Eigentlich ging das alles sehr schnell. Ähnlich wie im Kindergarten. Man hat sich gesehen und war zuerst ein bisschen misstrauisch und im nachhinein hatte man den größten Spaß zusammen.
Zu der Zeit in der wir uns kennen lernten war ich noch ein ganz anderer Mensch. Und ich denke sogar ein schlechterer. Sie hat mich irgendwie in die richtige Bahn gelenkt. Sie hat mir gezeigt was wichtig ist; Egal was man macht oder in welcher Situation man sich befindet. Es ist nie falsch einfach zu lachen. Der Welt den Mittelfinger zu zeigen wenn sie es verdient hat.
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Mit Ihrer Art hat Sie einen besseren Menschen aus mir gemacht.
Wir haben jeden Tag auf irgendeine Weise Zeit miteinander verbracht. Sie war immer für mich da. Und ich für Sie. Man konnte Sie anrufen wenn es einem mal scheiße ging und weinen. Einfach nur weinen. Es hat schon gereicht Sie irgendwie bei einem zu haben damit man sich besser gefühlt hat.
Mit Ihr hab ich mich alles getraut. Und mir war scheiß egal was die anderen von mir hielten solange ich mit Ihr zusammen war. In Ihrer Nähe habe ich mich anders gefühlt. Besser. Und..
.. jetzt fehlt Sie!

Dass Sie jetzt auf einmal weg ist macht alles schwerer. Na gut, es gibt im Moment vieles was mich runterzieht, aber ich glaube das Sie nicht mehr da ist trifft mich am meisten. Ich gehe daran kaputt Sie zu sehen und so zu tun als wäre alles was wir erlebt haben nie passiert. Ich war stärker mit Ihr. Und selbstbewusster. Mein Leben hatte viel mehr Spaß gemacht, weil ich mit Ihr nur im Moment leben konnte und nie an die Folgen dachte.

Mir fehlen die richtigen Worte und ich glaube dieser Text ist generell ein einziges Desaster, aber ich kann es einfach nicht anders beschreiben. Ich denke ihr wisst was ich meine. Ich hoffe es doch sehr.

Immer wenn ich Sie sehe will ich es Ihr persönlich sagen. Das ich einfach alles vermisse und Sie fragen warum das alles gekommen ist. Aber ich brauche sie nur ansehen und schon muss ich mit dem Tränen kämpfen. Es ist nicht so als hätte ich es nie versucht es wieder so hinzukriegen wie es einmal war. Es hat nicht geklappt. Leider. Ehrlich gesagt denke ich es wird nie wieder wie es einmal war.
So schwer es auch sein mag.
...


Johanna!

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